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Weiterentwicklung Online Tag Master

28. Mai 2013 0 Kommentare

Die Entwicklungen in der BLUP stehen nicht still. Nach guten 15 Jahren erfährt der Online Tag Master (OTM) der BLUP eine Weiterentwicklung bzw. wird von Grunde von mir neu geschrieben.

„OTM ist ein Datei-/ Download Manager, der es den Besuchern ermöglicht, innerhalb einer einfachen Textoberfläche mit den Cursortasten zwischen den Brettern zu wechseln und Dateien für den Download zu markieren (taggen).“

In meinem Blog drüben beleuchte ich die Hintergründe und Beweggründe der Neuentwicklung. In den Screenshots kann man sich ein Bild von der aktuellen Version machen.

Anrufstatistik für April 2013

01. Mai 2013 0 Kommentare

Der April brachte für die BLUP, zumindest was die Anrufer angeht, keine großen Überraschungen. Die Anrufzahl lag bei stabilen 43 Anrufen, die sich gleichmäßig über den gesamten Monat verteilen. Die Gesamtjahressumme liegt mit dem April nun bei 250 Anrufen und hat damit bereits jetzt das Ergebnis von 2011 (255 Anrufer) erreicht.

Anrufstatistik für April 2013

Neue Menü-Layouts in der BLUP

01. Mai 2013 0 Kommentare

Die BLUP hat in den letzten Jahren ihre Optik kaum verändert. Dies gilt insbesondere für die ANSI/TTY Text Menüs. Genau diese haben jetzt jedoch nach 15 Jahren eine Rundum Überholung erfahren.

Neues ANSI Hauptmenü der BLUP

Die Menüs der BLUP wurden 1998, also vor 15 Jahren, erstellt. Seit dem haben sich die Erwartungen und Erfahrungen der Besucher deutlich verändert. Die neuen Menüs richten sich verstärkt an Gäste, die bisher nur wenig Erfahrung mit Mailboxsystemen allgemein und dem System der BLUP insbesonderes haben.

Erfahrene Besucher können über eine Kommandozeile mit einfachen Befehlen wie BRETT, INHALT und LESEN die Box bedienen.

Persönliche Nachrichten

Die neuen Menüs der BLUP sind im Vergleich zu den 1998'er Menüs grafisch etwas zurück­genommen und weniger verspielt. Menüpunkte, die nur selten genutzt wurden oder heutzutage nur noch eine untergeordnete Rolle spielen, sind entfernt. Die verbleibenden Funktionen haben eindeutige Bezeichnungen, die auch ungeübten Besuchern einen schnellen Einstieg ermöglichen sollen.

Besonders die TTY Menüs, die sich an Terminals richten, die keine Farbe unterstützen oder Probleme mit den ANSI Sequenzen haben, waren bisher nur wenig optimierte, farblose Versionen der ANSI Menüs. Diese TTY Menüs wurden komplett überarbeitet und verwenden keinerlei Sonderzeichen mehr (z.B. Umlaute oder grafische Liniensymbole). Damit sollten sie sich auch auf System verwenden lassen, die genau mit diesen Symbolen Darstellungs­probleme haben.

Weitere Bilder finden sich im Screenshots Bereich.

Anrufstatistik für März 2013

11. April 2013 0 Kommentare

Um die BLUP ist es hier in den letzten Monaten etwas ruhiger geworden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Mailbox ihre Tore geschlossen hat. Ganz im Gegenteil. Sie wird weiterhin fleißig von Euch angerufen.

Anrufstatistik für März 2013

Das letzte Update hier liegt nun auf Grund anderer Projekte rund vier Monate zurück. Seit dem erfolgten über 260 Anrufe, teilweise durch neue Besucher. Das Jahr 2012 wurde mit insgesamt 384 Anrufen abgeschlossen. Im Vorjahr waren es nur rund 250.

Spannend finde ich, dass immer wieder neue Besucher ihren Weg in die Mailbox finden. Die großere Herausforderung ist nun, die Box und ihre Inhalte so attraktiv zu gestalten, dass diese Besucher auch längerfristig der BLUP erhalten bleiben.

Anrufstatistik für Oktober 2012

05. November 2012 0 Kommentare

Es geht steil nach oben. Bereits im September verzeichnete die BLUP über­durch­schnittlich viele Anrufer. Der Oktober legt nochmal eine Schüppe drauf: 90 mal machte es CONNECT und führte zu einem erfolgreichen Login in das Mailboxsystem.

Bisher war er es ein sehr erfolgreiches Jahr, das bereits jetzt an das 2003'er Niveau heranreicht.

Anrufstatistik für Oktober 2012

Als nächstes Projekt wird der zusätzliche IP Zugang zur Mailbox realisiert.

Anrufstatistik für September 2012

01. Oktober 2012 0 Kommentare

Im September ist die Anrufzahl wieder einmal deutlich nach oben gegangen. Die 53 Anrufer verdanken wir zu einem großen Teil einem namenlosen Besucher, der scheinbar mit einigen Verbindungsabbrüchen zu kämpfen hatte. Gezählt werden jedoch nur erfolgreiche Anmeldungen an die Mailbox. Die „Dunkelziffer“ der nicht gewerteten Anrufer liegt also noch ein kleines bisschen höher.

Anrufstatistik für September 2012

Anrufstatistik für August 2012

03. September 2012 0 Kommentare

Der August bereitete im Vergleich zu den letzten Monaten keine großen Überraschungen. Die Zahl der Anrufer ist weiterhin konstant geblieben und lag im August bei 23.

Allerdings macht die Realisierung des IP Zugangs zur BLUP gute Fortschritte und es haben sich bereits Besucher gemeldet, die den Zugang nutzen wollen. Würdest du den neuen Zugang auch nutzen? Hinterlasse einen Kommentar.

Anrufstatistik für August 2012

Status: IP Zugang

28. August 2012 0 Kommentare
IP

Die Idee, die BLUP BBS über das Internet zugänglich zu machen, keimt immer wieder auf. In den letzten Wochen habe ich mir das Thema etwas intensiver angesehen und fasse nun einmal den aktuellen Stand der Ent­wicklungen und die gesammelten Erfahrungen zusammen.

Motiv

Die BLUP ist derzeit nur über das ISDN Modem erreichbar. Da die Verbreitung von ISDN Karten und Modems immer weiter abnimmt und diese Geräte für einen Breitband Internetzugang nicht mehr erforderlich sind, steigen auch die technischen Hürden, die Besucher der Mailbox auf sich nehmen müssen. Damit die BLUP weiterhin erreichbar bleibt, ohne jedoch den Charme einer klassischen Mailbox einzubüßen, soll eine zusätzliche Zugriffsmöglichkeit über das Internet geschaffen werden. Dies ist jedoch aufgrund verschiedener Rahmenbedingungen kein ganz leichtes Unterfangen.

Rahmenbedingungen

Das Mailboxsystem der BLUP „Rainbow Mailbox Pro II“ (kurz rBox) ist eine DOS Software, die Mitte der 1990’er entstand und darüber hinaus auch nicht weiter entwickelt wurde. Die BLUP ist, soweit mir bekannt, das letzte verbleibende System, dass diese Software aktiv einsetzt. Über die Jahre sind meinerseits viele Entwicklungen in die Mailbox eingeflossen und man kann von einem „gewachsenem System“ sprechen.

Im Januar 2010 erlitt die bisher eingesetzte Hardware einen Totalausfall und war nicht mehr zu reaktivieren. In diesem Zuge wurde die gesamte DOS Umgebung auf ein Linux System ausgelagert und läuft dort nun seit mehr als zwei Jahren stabil in dem DOS Emulator DOSemu.

Neben vielen nützlichen Features, macht es der Emulator -- im Gegensatz zur DOS Hardware -- auch möglich, mehrere Instanzen der Mailbox Software parallel auszuführen. Software und Mailboxdaten liegen hierbei für alle Instanzen zentral im Dateisystem. Die rBox selbst ist grundsätzlich Multinode/ Multiport tauglich und meine Lizenz unterstützt bis zu 99 parallele Ports. Allerdings kann jede DOSemu Instanz nur jeweils einen Mailbox Port bedienen. Daher ist die Anzahl der tatsächlich nutzbaren Ports durch die Ressourcen des Linux Rechners eingegrenzt, sprich Speicher- und CPU Auslastung.

Carrier Lost

Die Mailbox kommuniziert über die serielle Schnittstelle mit dem externen ISDN Modem. Hierfür wird die physikalische Schnittstelle vom Linux System an die DOS Emulation weitergereicht. Über die Modem Steuerleitungen, speziell das DTR Signal (Data Terminal Ready), wird der Mailbox­software eine aktive Verbindung signalisiert. Im Fall des „CARRIER LOST“, das heißt dem Verbindungsabbruch, schreibt die Software ihr Systemdaten ordentlich auf die Festplatten und ist bereit für den nächsten Anrufer.

Pseudo Terminals und virtuelle Modems

DOSemu unterstützt zwei weitere Betriebsmodi für die serielle Kommunikation: Pseudoterminal (pty) und „virtual“ auf die Standard­ausgabe (stdout). Beiden Modi gemein ist, dass sie nicht direkt auf die serielle Schnittstelle zugreifen, sondern auf „virtuelle“. Dies ermöglicht die Kommunikation der Mailbox­software innerhalb der DOSemu mit dem Linux System.

Für den IP Zugang zur BLUP ist das schon ein Schritt in die richtige Richtung, denn der Zugriff auf das Linux System z.B. über telnet, ist trivial. Es wird lediglich ein kleines Stückchen Software benötigt, ein so genannter Proxy, der die IP Kommunikation auf die virtuellen Schnittstelle weiterreicht. Erste Tests hiermit liefen auch zu meiner Zufriedenheit.

Allerdings haben pty und stdout entschiedene Nachteile. Sie unter­stützen die Modem Steuerleitung DTR nicht. In der DOS Emulation ist bei beiden das Signal stets gesetzt. Damit kann die Mailboxsoftware nicht feststellen, ob eine Verbindung wirklich noch besteht oder ob sie unterbrochen wurde. Zwar trennt die Mailboxsoftware nach einigen inaktiven Minuten die Verbindung, dies gilt jedoch nicht für alle Tools, die damit zusammenhängen. Die Software würde also bis auf weiteres offen bleiben und der Port wäre nicht mehr verfügbar.

Als Ausweg bleibt hier vorerst nur das Beenden der DOSemu Instanz, was einem Ausschalten der DOS Hardware gleich kommen würde. Damit hätte die Mailbox keine Möglichkeit mehr, ihre Daten auf die Festplatte zu schreiben. Eine sehr unbefriedigende Lösung.

Fossil

Bei der Suche nach weiteren Lösungen für das DTR Problem bin ich auf eine interessante Software gestoßen: RLFOSSIL („FOSSIL driver over TCP/IP rlogin/telnet protocols“).

FOSSIL sind im Wesentlichen Kommunikationstreiber für DOS Betriebs­systeme. Sie ermöglichen einen genormten Zugriff auf serielle Schnitt­stellen. Populärer Vertreter unter SysOps war unter anderem das Werkzeug cFos, das den Zugriff auf interne ISDN Karten auch unter DOS ermöglichte. Um die Vorteile des FOSSIL nutzen zu können, muss die DOS Software jedoch entsprechend programmiert sein und z.B. nicht direkt auf die seriellen Schnittstellen zugreifen.

RLFOSSIL ist nun ein interessanter Vertreter dieser Softwaregattung, weil er direkt TCP/IP „spricht“. Die Mailbox Software sieht nur den FOSSIL, auf der Gegenseite wartet jedoch ein telnet Server.

Auch für die BLUP geht das wieder in die gewünschte Richtung, denn DOSemu kann Netzwerkschnittstellen in die Emulation herreinreichen. Hier setzt RLFOSSIL an und der Mailboxsoftware wird ein Modem simulieren. Die ersten Tests waren erfolgreich und auch die notwendige Unterstützung für das DTR Signal war gegeben.

Allerdings war RLFOSSIL bei den Test nicht immer stabil und hängte sich oder gar die gesamte DOSemu Instanz zwischendurch auf. Problematisch ist auch die FOSSIL Unterstützung in der Mailbox Software. rBox selbst kann zwar mit FOSSIL Treibern umgehen, dies gilt jedoch nicht für alle beteiligten Tools. RLFOSSIL wird auch nicht von jeder FOSSIL kompatiblen Software als solcher erkannt.

Beim Einsatz dieser Software muss also genau geprüft werden, welche Softwareteile betroffen sind und evtl. ausgetauscht oder gänzlich abgeschaltet werden müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass RLFOSSIL nicht besonders weit verbreitet war und es im Netz entsprechend dazu auch kaum Support gibt.

Weitere Vorschläge?

Weitere Ideen zur Lösung des Problems, wären beispielsweise eine Portierung der Mailbox auf eine alternative Software, die native unter Linux funktioniert. Allerdings müsste damit die gesamte Mailbox quasi neu aufgezogen werden. Das ist mit einem enormen Aufwand verbunden, den ich eigentlich vermeiden möchte. Außerdem ist mir die Rainbow Mailbox, trotz einiger Widrigkeiten über die Jahre „ans Herz gewachsen“.

Auch der Einsatz eines anderen DOS Emulators ist einige Überlegungen wert. DOSBox ist ein oft genannter Kandidat. Er bringt sogar IP Support für die seriellen Schnittstellen und des notwendigen DTR Signals mit. Leider unterstützt es kein „File Locking“ mit der SHARE.EXE. Diese ist jedoch zwingend erforderlich, wenn man Dateien parallel zwischen verschiedenen DOS Instanzen verwenden möchte.

Bereits zu Zeiten, als die BLUP noch auf einer dedizierten DOS Maschine lief, d.h. auf echter Hardware, hatte ich über mögliche Hardwarelösungen nachgedacht. Denkbar wären z.B. COM-auf-LAN-Adapter, die auf der einen Seite als IP Device erscheinen, für die serielle Schnittstell jedoch als normales Modem daher kommen. Solche Lösungen schlagen jedoch mit rund 70 Euro pro Port zu buche und skalieren schlecht, denn der Rechner muss über entsprechend viele serielle Schnittstellen verfügen. Entsprechendes gilt auch für allerlei USB Adapter.

Interessant wäre auch ein Patchen von DOSemu selbst. DOSemu ist Open Source und steht im Quelltext zur Verfügung. Eventuell könnte man das DTR Signal der seriellen Schnittstellen für den pty Modus von „außen“ ansprechbar machen.

Meine bevorzugte Lösung ist ein virtuelles Modem auf der Linux Seite, das für die DOSemu vollkommen transparent erscheint und ohne FOSSIL oder gravierende Änderungen in der DOS Umgebung auskommt. Bisher habe ich entsprechende Lösungen nur für Windows gefunden, aber damit würde ich eine Richtung einschlagen, die mir nicht so recht zusagen will.

Und nun?

Wie bereits bei den einleitenden Motiven erklärt, ist es nicht ganz trivial, die BLUP mit dem Internet zu verheiraten. Die hier vorge­stellten Lösungen gehen bereits in die richtige Richtung, sind aber noch nicht ganz rund.

Klar ist, es muss sich etwas tun. Das Ende der reinen ISDN- und Modemanschlüsse ist abzusehen. Will die BLUP auch darüber hinaus noch erreichbar sein, führt kein Weg an einer Zugangsmöglichkeit über das Internet vorbei.

Update 29.08.2012

Zufällig bin ich heute bei github über das Projekt tty0tty gestoßen, das in den ersten Tests sehr vielversprechend aussieht. tty0tty ist ein Nullmodem Emulator für Linux, der im Gegensatz zu den pty Lösungen auch die DTR/RTS Signalleitungen unterstützt. Damit erfüllt es eine wichtige Grundvorraussetzung für den geplanten Einsatz. Bisher kommt die Lösung auch ohne Änderungen innerhalb der DOSemu aus. Ich kann mir gut vorstellen, diese Lösung weiter auszubauen und relativ zeitnah in den Praxiseinsatz zu überführen.

Anrufstatistik für Juli 2012

01. August 2012 0 Kommentare

Im Juli ist die Kurve der Anrufer weiter abgeflacht, liegt aber weiterhin im „üblichen“ Durchschnitt. Auch im Jahresvergleich der Monate Januar bis Juli liegt die BLUP deutlich über den Zahlen aus dem Vorjahr. Waren es 2011 noch 113 Anrufer im Zeitraum, kommen wir 2012 schon auf 160 Anrufer. Im gesamten Jahr 2010 waren es nur 145 Anrufer.

Anrufstatistik für Juli 2012

Neuorganisation der Fidonet Echos und neuer Uplink

05. Juli 2012 0 Kommentare
FidoNet Dog - Das offizielle Logo

In den letzten Wochen gab es wieder vermehrt Probleme mit dem Echomail Uplink, bei dem die BLUP die Fidonet Nachrichten bezieht. Kurzent­schlossen habe ich nochmals den Uplink gewechselt und die ersten frischen Nachrichten treffen bereits ein.

Auslöser für den Wechsel war eine Neuordnung der Echos (Foren), die gerade im Fidonet diskutiert bzw. bereits umgesetzt wird. Hierbei werden thematisch zusammen­gehörige Echos wieder vereint. Beispielsweise werden alle OS2.*.GER Echos, sprich OS2.BBS.GER, OS2.HARDWARE.GER, OS2.MDOS.GER usw. in die OS2.GER zusammengefasst. Entsprechend wurden auch zahlreiche nicht technische Echos zusammengelegt.

In der BLUP wurden die Änderungen bereits realisiert.